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Studiensammlung Kern Aarau

Kern & Co. AG - 1819 bis 1991 in Aarau
Werke für Präzisionsmechanik, Optik und Elektronik
Studiensammlung ab 2009 im Stadtmuseum Aarau

Simulatoren

Manche der früher alltäglichen Geräte und Instrumente sind heute in Vergessenheit geraten. Sie sind im Laufe der Zeit ersetzt worden oder sind aus anderen Gründen verschwunden.

Nun gibt es Internetseiten in denen einige dieser Werkzeuge wieder zum Leben erweckt worden sind. Mit grossem Aufwand wurden funktionsfähige Simulatoren entwickelt. Man hofft damit der Nachwelt diese zum Teil genialen Hilfsmittel zu erhalten und sie vor dem Vergessen zu bewahren.

Hier ein paar Beispiele, die für Vermessungsfachleute von Interesse sind. Rechenschieber, Planimeter, die Curta Rechenmaschine oder der legendäre erste elektronische Taschenrechner mit den trigonometrischen Winkelfunktionen HP35 sind Produkte an die wir uns noch gerne erinneren.

Topographischer Rechenschieber Kern, 1842

Rechenschieber

Rechenschieber gibt es in unzähligen Arten. Sie unterscheiden sich in Grösse, Form, Ausführung und vor allem für spezielle Anwendungen.

Die Firma Kern produzierte ab 1842 ihre eigenen Rechenschieber für topographische Aufnahmen zusammen mit den optischen Tachymetern. Dazu gibt es eine Gebrauchsanleitung aus dem Jahre 1865, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Funktionsfähige Rechenschieber finden Sie unter folgenden Links:

Planimeter

Die Funktion und die Handhabung von analogen oder elektronischen Planimetern sind verblüffend. Man umfährt eine beliebige Figur auf ihrem Umfang und erhält den Flächeninhalt. Der folgende Link von Z.u.L. (Zirkel und Lineal) enthält neben einer Fülle von Wissenswertem aus dem Bereich der Mathematik unter dem Abschnitt "Flächen" einen einfachen Planimeter-Simulator.

CURTA Rechenmaschine

Wer sie einmal gebraucht hat, wird sie kaum vergessen haben. Die mechanische Rechenmaschine CURTA, von Curt Herzstark, in Liechtenstein produziert. Die Handhabung des Simulators weckt viele alte Erinnerungen.

HP-35 Taschenrechner

Die Lancierung der HP35 von Hewlett Packard im Jahre 1972 war eine Sensation. Erstmals konnten auf einem elektronischen Taschenrechner mit einem Tastendruck die trigonometrischen Winkelfunktionen abgerufen werden.

Für die Firma Kern bedeutete dies beim Einsatz der damaligen "halbelektronischen" Tachymeter einen erheblichen Marktvorteil. Auf einfache und kostengünstige Weise konnte man damit aus den Messwerten des Tachymeters die Horizontaldistanz und die Höhendifferenz direkt berechnen. Wissen Sie noch wie’s geht, das mit der UPN-Eingabe?